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Breguet: Tourbillon

Die Maison Breguet wurde 1775 als Inbegriff exzellenter Uhrmacherkunst gegründet und gehört heute zum Kulturerbe Europas. Die Kreationen des Hauses begeisterten die bedeutendsten Persönlichkeiten der Geschichte. In den berühmten Archiven Breguets sind alle Uhren verzeichnet, die seit Ende des 18. Jahrhunderts verkauft wurden. Auch heute noch werden aus den Breguet-Uhren dank der talentierten Uhrmacher der Manufaktur einzigartige Kunstwerke und Zeugen ihrer Zeit.


Das extraflache Tourbillon 5367PT

Breguet lässt das Zifferblatt der Classique Tourbillon Extra-Plat im Jahr 2020 in Tiefblau schimmern. Dafür bedient sich die Manufaktur der traditionellen Kunst des Grand-Feu-Emaillierens. Nur noch wenige Experten beherrschen heute dieses seit Jahrhunderten überlieferte Verfahren, das schon von Abraham-Louis Breguet sehr gerne eingesetzt wurde und das Design vieler Uhren revolutionierte. Der Gründer Breguets schätzte die schlichte, makellose Oberfläche des Emails, die im Gegensatz zu den damals üblichen Modellen voll schwerfälliger und überflüssiger Verzierungen stand. Auch heute noch hält Breguet die Kunst des Emaillierens in Ehren und hat sogar ein eigens dafür reserviertes Atelier eingerichtet.


Handwerkliche Finesse bis ins letzte Detail

Denn es geht um viel mehr als nur das Verzieren von Zifferblättern. Vielmehr verlangt der anspruchsvolle Beruf des Emailleurs äußerste Detailgenauigkeit, Geduld und technisches Savoir-faire. Nach dem Zerstoßen und Reinigen des Emails wird es noch feucht mit Hilfe eines feinen Pinsels in einer dünnen Schicht gleichmäßig auf das goldene Zifferblatt aufgetragen. Anschließend wird das Ganze im Ofen bei über 800°C gebrannt. Erst durch mehrere Emailschichten wird die gewünschte Farbe erzielt. Bei der Classique Tourbillon Extra-Plat wurde so eine Mischung aus verschiedenen Blautönen erreicht. Am Ende wird das Zifferblatt fein poliert und erhält in einem letzten Brennvorgang einen natürlichen Glanz. Anschließend werden die unterschiedlichen Golddetails des Zifferblatts angliert. Auch dies geschieht in einem eigens für dieses Kunsthandwerk eingerichteten Atelier. Daraufhin werden die verschiedenen Anzeigen auf das Zifferblatt aufgebracht. Durch eine spezielle Methode verleihen die Experten den Breguet-Ziffern, dem Stunden- und Sekundenkreis sowie dem Logo einen erhabenen Effekt. Die mit Silberpuder versilberten Anzeigen heben sich hervorragend von den unterschiedlichen Blaunuancen des Zifferblatts ab. Über dem Tourbillonkäfig entdeckt der aufmerksame Betrachter ein weiteres Detail: Die geheime Signatur wurde schon 1795 von Abraham-Louis Breguet eingeführt. Er wollte seine Uhren damit vor Fälschungen schützen, die schon damals gang und gäbe waren. Als Hommage an den Urheber Breguets und aus Verzierungszwecken steht dieses unverkennbare Markenzeichen auch heute noch auf den meisten Modellen als Garant für Authentizität.


Breguet Manufaktur-Uhrwerk mit Tourbillon – eine Augenweide

Das Modell mit dem minimalistisch gehaltenen Zifferblatt wird vom Kaliber 581 angetrieben, das sich durch eine beeindruckende Finesse ebenso wie technische Höchstleistungen auszeichnet. Das flachste Uhrwerk mit Tourbillon der Maison ist nicht mehr als 3 mm hoch und findet in dem gerade einmal 7,45 mm hohen Gehäuse wunderbar Platz. Das Tourbillon sitzt zwischen 4 und 6 Uhr in einem Titankäfig; die dazugehörige Hemmung wurde speziell entwickelt und perfekt auf die Breguet-Unruh mit Siliziumspirale abgestimmt. Die Frequenz der Unruh ist mit 4 Hz für eine Uhr mit Tourbillon bemerkenswert hoch. Die Classique Tourbillon Extra-Plat Automatique 5367 verfügt schließlich über eine Gangreserve von 80 Stunden. Sie ist nur dank des „hochenergetischen“ Federhauses, einem patentierten Konzept der Maison möglich.

 

Die Fertigungsschritte der Breguet 5367PT im Video ansehen


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